11 April 2006
Die Empire VBT 2006 – Langeleben
Sonntag, den 2. April 2006 erreichte ich nach einer etwa 4 stündigen – durch diverse Verspätungen behinderte – Reise das kleine Städtchen Königslutter. Auf der Bahnfahrt hatte ich zufällig Akiyo und Moritz kennen gelernt, mit denen ich während der gesamten Tagung auch noch viel zu tun haben sollte. Aufgrund einiger Platzprobleme im Bus von Königslutter zu unserer Jugendherberge konnte ich erst nach etwa 1-stündigem Warten in Richtung Jugendherberge fahren. Der Bus brachte uns auf seiner etwa 10-minütigen Fahrt direkt in die Pampa und ich dachte schon, wir müssten selber Kühe melken J. Mit einiger Verspätung in der Jugendherberge angekommen, ging es gleich mit einem kleinen Energizer (ein kleines Spiel, das Körper und Geist etwas beleben soll) los, darauf folgte eine kleine Brotzeit, so wie es jeden weiteren Abend auch sein sollte. Nach dem Abendessen hatten wir noch eine AG und saßen danach noch gemütlich beisammen, um uns gegenseitig besser kennen zu lernen. Die gesamte Woche war gefüllt mit Programm – 3 AGs pro Tag, was manchmal ziemlich anstrengend wurde, wenn die AG z.B. einmal bis 23 Uhr ging. In meinen Augen waren die länderspezifischen AGs mit die schönsten, da ich dort die anderen Chinafahrer besser kennen lernen konnte. Was mir auch sehr gut gefallen hat, war die AG, in der wir einem Kulturschock ausgesetzt wurden (keine weiteren Präzisierungen hier… ich will ja YFU nichts vorwegnehmen J). Zwei weitere Dinge, die mir sehr gut gefallen haben waren einmal die Energizer (ich sag nur „Baby shark düdüd düdüdüdüd…“ für die Insider J), die von Mal zu Mal wechselten und natürlich das gemeinsame Beisammensein und Spielen (z.B. Frisbee, „Peter-Paul“, etc.) außerhalb, wie auch innerhalb der AGs. Kleiner Zeitsprung zum Freitag vor unserer Rückkehr nach Hause: Es gab nur morgens eine AG, da wir den Nachmittag dazu nutzen sollten den bunten Abend zu planen und noch ein wenig Zeit miteinander zu verbringen. Die Zeit verging wie im Fluge und der bunte Abend kam bald. Nach einer einleitenden Rede von Björn (, die übrigens sehr gut war J) leitete uns – der für diesen Abend ausgesuchte Moderator – Max zum ersten „Programmpunkt“ über: Ein Pantomimespiel, das in großem Gelächter endete als Viktor und der Teamer Benni zwei Schwule mit Handschellen darstellten. Daraufhin folgten weitere Spiele, die fast alle von Charlotte erklärt wurden, wobei danach einige von uns ein Gedicht über die VBT vortrugen, das sie zuvor am Nachmittag gedichtet hatten. Weitere – mit Spielen gefüllte – 10 Minuten später bekamen wir ein Liedchen von unseren lieben Teamern vorgesungen. Der Abend verging einfach wie im Fluge – viel zu schnell. Nicht zu vergessen ist natürlich unser schöner (bis auf ein paar kleine Hänger, von denen man mal absehen kann) VBT-Song, der von Fenna auf der Gitarre begleitet wurde. Nach den ganzen Spielen gingen wir alle noch mal zu unseren Teamern und überreichten ihnen als Dankeschön einige selbst gemachte Kleinigkeiten. Das Ganze endete dann in einem „Massentränenvergießen“ (mich eingeschlossen O-)), weil uns allen der Abschied so schwer fiel. Nachdem sich das allgemeine Tränenvergießen wieder gelegt hatte, holten wir unsere Decken und setzten uns in das, nur mit Kerzen beleuchtete Plenum um die VBT bei angenehmer Musik (u.a. Jack Johnson) gemütlich ausklingen zu lassen. Wer wollte konnte dann noch bleiben – und ich blieb. Ich lag einfach da – mit meinem Kopf auf Bennis Bauch – neben Tine, Nina, Betty und Miriam und genoss einfach die Zeit. Gegen halb sechs fielen mir dann langsam die Äugelein zu und ich begab mich dann so allmählich in Richtung Bett um wenigstens noch ein bisschen Schlaf zu bekommen und etwas Energie zu tanken. Einige ganz „harte“ Leute, wie z.B. Björn und Sarah machten einfach die Nacht durch (das war nichts für mich, weil ich nach derartigen Aktionen immer eine Migräne hab). Das Frühstück am nächsten Morgen, dem „Abschiedsmorgen“ verschlief ich dann gleich mal, weil der Weckdienst irgendwie auch verschlief. J Ich war dann gezwungen mein Zeug etwas schneller zu packen, aber auch das ging. Danach folgte unsere allerletzte AG für diese Tagung, in der wir die gesamte Woche noch einmal Revue passieren ließen: Von Utopia über Werte und Demokratie bis hin zu Albatros sprachen wir alles noch einmal kurz an. Als wir fertig waren trafen wir uns alle noch mal im Plenum um eine große Abschiedsrunde zu machen, bei der wieder alle in Tränen ausbrachen. Wir kamen dann noch ziemlich in Stress, weil die Abschiedsrunde länger als geplant dauerte und der liebe Busfahrer nicht warten wollte, aber auch das klappte dann alles. Mit einigen Leuten war ich dann noch gemeinsam im Zug und ich kam dann schließlich gegen sechs Uhr abends zuhause an.
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