Austauschschülerinnen (eine aus den USA und eine Deutsche) frühzeitig heimkehrten und wir einige Male nach 22.00 Uhr noch im Park spazieren gingen oder Essen gingen. Über Freitag, Samstag und Sonntag möchte ich nun ein bisschen genauer erzählen: Abschiednehmen von Katharina, einer Austauschschülerin aus Deutschland hieß es Freitagabend – sie musste aufgrund von gesundheitlichen Problemen frühzeitig heimkehren… Wir schlichen uns also im „kleinen“ Kreis von acht Leuten um Mitternacht raus, setzten uns gemütlich in einen Park in der Nähe, lernten einen netten chinesischen Mann kennen, einige rauchten Zigarre und schließlich landeten wir in einem hervorragenden und noch dazu wirklich billigen Jiaozi (Dumpling)-Restaurant mit dem freundlichen chinesischen Mann. Dieser konnte es sich dann auch nicht nehmen lassen
unsere gesamte Rechnung zu zahlen, obwohl Constantin sich fast schon mit Gewalt darum bemühte die Rechnung selber zu zahlen… Im Jiaozi Restaurant verzehrten wir dann 1 ½ Kilo Dumplings und noch diverse andere Dinge – wirklich lecker! Gesättigt kehrten dann einige von uns zurück zur Schule, andere (mich eingeschlossen) gingen jedoch noch in eine kleine Bar etwa 20 Laufminuten entfernt. 3.00 Uhr morgens ging es dann schließlich zurück zur Schule und wir schliefen alle sofort ein, weil wir wussten, dass wir am nächsten Tag Post-Arrival-Orientation-Seminar ab 9.00 Uhr hatten!Samstag – der Tag gestaltete sich wirklich langweilig, da wir, so wie schon auf dem ersten Seminartag wieder und wieder die Themen durchkauten, die wir schon längst auf der VBT in Deutschland besprochen hatten…
Am Ende des Seminars – gegen 21.00 Uhr spielten wir dann zum Glück noch einige Spiele, die wirklich Spaß machten (z.B. mussten wir in 4 Gruppen in einer halben Stunde je eine „Eierauffangmaschine“ aus gegebenen Materialien wie Papier, Schnur, etc. bauen, die das Ei im unbeschädigten Zustand zum Boden bringen sollte – das klappte bei den meisten eher weniger als mehr…)! Gegen Mitternacht fuhren Constantin, Benni, Jan und ich dann noch zur San Li Tun, der berühmtesten Barstraße Pekings und verbrachten dann den „Abend“ (bis etwa viertel nach 3) in einer Shisha-Bar mit chinesischem Bier…
insgesamt ein wirklich schöner Abend!Sonntag sollte sich auch als ein wirklich schöner Tag erweisen! Nachdem wir bis 13.40 Uhr ausgeschlafen hatten beschlossen wir (Constantin, Benni, Jan, Adrian und ich) zur Wangfujing zu fahren und dort den gesamten Tag zu verbringen. Dort angekommen bummelten wir durch viele, viele Geschäfte, Constantin wollte sich eine neue Kamera kaufen und ich verlor dabei meine Digitalkamera, die ich jedoch zum Glück nach einer halben Stunde und nach einigen Überwachungsvideos wieder zurückbekam…! Von dem Adrenalinschock erholt ging ich dann erstmal Klamotten bei Baleno (dort war ich schon letztes Jahr) einkaufen! Eine Stunde später und um 4 T-Shirts – die für chinesische Verhältnisse wirklich teuer waren (zusammen 120 RMB) – reicher verließ ich den Laden und stieß wieder zu den anderen, die inzwischen in einem japanischen Restaurant gelandet waren. Ich bestellte mir japanische Nudeln, die sich als wirklich gut erwiesen…! Als wir fertig gegessen hatten liefen wir noch einmal durch die halbe Wangfujing und fanden einen Stand, der geröstete Skorpione verkaufte. Dem konnten wir natürlich nicht widerstehen – so kamen wir also in den „Genuss“, je einen Skorpion für 2,50 RMB zu essen. Nach einer kurzen Diskussion konnten wir uns darauf einigen, dass die Skorpione eigentlich genauso wie Hühnchen schmecken und wirklich nicht schlimm zu essen sind (dennoch wurden wir von allen anderen Ausländern wirklich sehr komisch angeschaut…). Gerade noch pünktlich kamen wir nach diesem erlebnisreichen Tag um 21.57 Uhr in unserer Schule an und jetzt werde ich in 5 Minuten ins Bett gehen! Gute Nacht!
Dieses Bild wurde in der Wangfujing aufgenommen... Ich hab einen ziemlich lauten Schrei losgelassen, als Adrian das gemacht hat und ALLE Leute haben hergeschaut =)









