24 August 2006

Montag, 14. August bis Sonntag, den 20. August – eine erlebnisreiche Woche

Die Woche verlief bis Freitag eigentlich komplett normal, abgesehen davon, dass zwei Austauschschülerinnen (eine aus den USA und eine Deutsche) frühzeitig heimkehrten und wir einige Male nach 22.00 Uhr noch im Park spazieren gingen oder Essen gingen. Über Freitag, Samstag und Sonntag möchte ich nun ein bisschen genauer erzählen: Abschiednehmen von Katharina, einer Austauschschülerin aus Deutschland hieß es Freitagabend – sie musste aufgrund von gesundheitlichen Problemen frühzeitig heimkehren… Wir schlichen uns also im „kleinen“ Kreis von acht Leuten um Mitternacht raus, setzten uns gemütlich in einen Park in der Nähe, lernten einen netten chinesischen Mann kennen, einige rauchten Zigarre und schließlich landeten wir in einem hervorragenden und noch dazu wirklich billigen Jiaozi (Dumpling)-Restaurant mit dem freundlichen chinesischen Mann. Dieser konnte es sich dann auch nicht nehmen lassen unsere gesamte Rechnung zu zahlen, obwohl Constantin sich fast schon mit Gewalt darum bemühte die Rechnung selber zu zahlen… Im Jiaozi Restaurant verzehrten wir dann 1 ½ Kilo Dumplings und noch diverse andere Dinge – wirklich lecker! Gesättigt kehrten dann einige von uns zurück zur Schule, andere (mich eingeschlossen) gingen jedoch noch in eine kleine Bar etwa 20 Laufminuten entfernt. 3.00 Uhr morgens ging es dann schließlich zurück zur Schule und wir schliefen alle sofort ein, weil wir wussten, dass wir am nächsten Tag Post-Arrival-Orientation-Seminar ab 9.00 Uhr hatten!Samstag – der Tag gestaltete sich wirklich langweilig, da wir, so wie schon auf dem ersten Seminartag wieder und wieder die Themen durchkauten, die wir schon längst auf der VBT in Deutschland besprochen hatten… Am Ende des Seminars – gegen 21.00 Uhr spielten wir dann zum Glück noch einige Spiele, die wirklich Spaß machten (z.B. mussten wir in 4 Gruppen in einer halben Stunde je eine „Eierauffangmaschine“ aus gegebenen Materialien wie Papier, Schnur, etc. bauen, die das Ei im unbeschädigten Zustand zum Boden bringen sollte – das klappte bei den meisten eher weniger als mehr…)! Gegen Mitternacht fuhren Constantin, Benni, Jan und ich dann noch zur San Li Tun, der berühmtesten Barstraße Pekings und verbrachten dann den „Abend“ (bis etwa viertel nach 3) in einer Shisha-Bar mit chinesischem Bier… insgesamt ein wirklich schöner Abend!Sonntag sollte sich auch als ein wirklich schöner Tag erweisen! Nachdem wir bis 13.40 Uhr ausgeschlafen hatten beschlossen wir (Constantin, Benni, Jan, Adrian und ich) zur Wangfujing zu fahren und dort den gesamten Tag zu verbringen. Dort angekommen bummelten wir durch viele, viele Geschäfte, Constantin wollte sich eine neue Kamera kaufen und ich verlor dabei meine Digitalkamera, die ich jedoch zum Glück nach einer halben Stunde und nach einigen Überwachungsvideos wieder zurückbekam…! Von dem Adrenalinschock erholt ging ich dann erstmal Klamotten bei Baleno (dort war ich schon letztes Jahr) einkaufen! Eine Stunde später und um 4 T-Shirts – die für chinesische Verhältnisse wirklich teuer waren (zusammen 120 RMB) – reicher verließ ich den Laden und stieß wieder zu den anderen, die inzwischen in einem japanischen Restaurant gelandet waren. Ich bestellte mir japanische Nudeln, die sich als wirklich gut erwiesen…! Als wir fertig gegessen hatten liefen wir noch einmal durch die halbe Wangfujing und fanden einen Stand, der geröstete Skorpione verkaufte. Dem konnten wir natürlich nicht widerstehen – so kamen wir also in den „Genuss“, je einen Skorpion für 2,50 RMB zu essen. Nach einer kurzen Diskussion konnten wir uns darauf einigen, dass die Skorpione eigentlich genauso wie Hühnchen schmecken und wirklich nicht schlimm zu essen sind (dennoch wurden wir von allen anderen Ausländern wirklich sehr komisch angeschaut…). Gerade noch pünktlich kamen wir nach diesem erlebnisreichen Tag um 21.57 Uhr in unserer Schule an und jetzt werde ich in 5 Minuten ins Bett gehen! Gute Nacht!



Dieses Bild wurde in der Wangfujing aufgenommen... Ich hab einen ziemlich lauten Schrei losgelassen, als Adrian das gemacht hat und ALLE Leute haben hergeschaut =)

13 August 2006

Samstag und Sonntag, 12. und 13.08.2006 – Besuch der Großen Mauer und ein neues Handy

Wie der Titel dieses Niederschreibsels schon sagt, waren wir (alle YFU-Leute) Samstag zusammen auf der Großen Mauer (Badaling um genau zu sein). Dort war es wirklich so voll, dass es kaum auszuhalten war und wir schwitzten uns halb zu Tode, dennoch war es doch schön, die Mauer in all ihrer Größe und Pracht noch einmal zu sehen – schade war nur, dass es wirklich sehr, sehr diesig war! Zu Hause wieder angekommen ruhten wir uns erstmal ein wenig aus. Nachdem unsere Anwesenheit um 22 Uhr kontrolliert wurde schlichen wir uns noch einmal raus, gingen bei McDonalds essen und Benni und ich landeten schließlich noch in einer Cocktailbar direkt neben der Schule. Ins Bett ging es dann gegen 1.00 Uhr.Sonntag konnten wir zum allerersten Mal richtig ausschlafen. Nachdem ich gegen halb 1 aufgestanden war ging ich mit Adrian und Benni in ein „Internetcafé“, das vor allem zum Spielen gedacht ist und wir verbrachten dort 4 Stunden (was keiner von uns merkte) damit diverse verschiedene Computerspiele zu spielen. Um 19.00 Uhr war ich dann mit Emil an der Wangfujing zum Essen und Weggehen verabredet (ich ließ mich von einem Taxi hinbringen, was mich ganze 17 RMB kostete!). Dort angekommen suchten wir uns ein schönes Szechuan-Restaurant und verbrachten einen gemütlichen Abend zusammen, wobei Emil mir noch sein altes Handy schenkte. Nach dem Abendessen ging es dann noch in eine schöne Baxy-Eisdiele (wirklich gutes amerikanisches Eis) und danach zurück in die Schule per Taxi!
Ein paar Bilder von der Chinesischen Mauer...:

11 August 2006

10 Tage sind vergangen und es gibt jede Menge Neuigkeiten

... z.B. richtig anstrengenden Unterricht und den Kauf einer Schildkröte :-)!

Unterricht wurde seit dem 1. August immer anstrengender… Zum Einstieg wurden uns gleich einmal mehr als 30 neue Zeichen aufgebrummt, was dem Großteil der Austauschschüler ganz und gar nicht gefiel! Der Unterricht setzte sich die ganze Woche etwa so fort: vor allem Lernen neuer Zeichen (tägliche Abfrage im Diktat!) und Nachmittags abwechselnd „chinesische Drachen bauen“ (was wirklich sehr Spaß macht), Musik, etwas wie „Handarbeit“ und Sport. Heute haben wir noch einen Einstufungstest geschrieben um die Klassen ab Montag in zwei Teile zu teilen (eine Fortgeschrittenen- und eine Anfängerklasse). Das ist jetzt erstmal zur Schule!Ansonsten gibt es eigentlich nicht sehr viel zu erzählen… Dienstag Nachmittag habe ich mir mit Constantin zusammen zwei Wasserschildröten für je 8 RMB (umgerechnet 80 Cent) und ein kleines Aquarium gekauft. Die meisten Nachmittage der Woche verbrachten wir in verschiedenen Einkaufsgegenden oder Märkten. Außerdem wurden wir einmal von dem Manager eines Restaurants einfach so in ein Separé eingeladen und hatten insgesamt jede Menge Spaß!... das Bild ist übrigens von meinem Drachen, der inzwischen fertig geworden ist!

01 August 2006

3. Tag in China und Beijing (... Beginn des Unterrichts und Essen mit Wang Jiangbing)

7.00 Uhr aufstehen – 7.30 Uhr Frühstück – 8.30 Uhr Schulbeginn – 11.30 Uhr bis 13.40 Mittagspause – Unterricht bis 15.10 Uhr – Freizeit – 18.00 Uhr Abendessen – Ausgang bis 22.00 Uhr… der ab sofort täglich für uns gültige Tagesplan (Zuspätkommen nicht erwünscht)!Nachdem wir, wie schon oben erwähnt, um 8.30 Uhr mit dem Unterricht – 2 junge Lehrerinnen unterrichten uns – begonnen hatten, lernten wir den gesamten Vormittag lang, wie man unsere Namen auf Chinesisch schreibt, bzw. die Leute, die noch keinen Namen hatten, durften sich dann einen aussuchen. Nach der Mittagspause, in der wie so wie jeden Tag in der Kantine gegessen hatten, durften wir eine weitere Lehrerin im Musikunterricht kennen lernen. Der Unterricht verlief recht lustig und wir lernten zwei Lieder (u.a. das Lied 莫莉花)… bei einem der Lieder stellte ich fest, dass die Lehrerin wirklich gut singen kann und meinte dann so zu Max: „Die kann ja ein Vibrato mit der Stimme machen…“ … Betty allerdings verstand „Vibrator“, woraufhin eine etwa 10-minütuge Diskussion über Vibratoren zwischen Betty und Max entstand (natürlich mitten im Unterricht)… Der Unterricht war schnell vergangen und es wurde dann auch schon bald Abend. 19.00 Uhr war ich mit Jiangbing Wang (Emil) zum Essen verabredet. Er lud mich in ein Pekingentenrestaurant etwa 5 Minuten von hier ein. Das Essen war wirklich gut und wir hatten eine Menge Spaß. Am 11. werde ich mich wohl wieder mit ihm treffen – er hat mich noch einmal eingeladen Ja… das war’s für heute!

31 Juli 2006

Umzug in die Beijing Huimin School

Regen, Regen, Regen – das Motto, das den Großteil des heutigen Tages bestimmen sollte. Eigentlich auch eine durchaus angenehme Seite des Pekinger Alltaglebens… Wir wurden zwar auf dem Rückweg zu unserer Schule, in der wir zuvor um 7.30 Uhr gefrühstückt hatten klatschnass, nachdem wir in einem Supermarkt in der Nähe eingekauft hatten, dennoch erfreuten wir uns an der etwas klareren Luft nach dem (sauren) Regen. Ein recht interessantes Phänomen war auch die urplötzliche Verdunkelung des Himmels (innerhalb von etwa 2 Minuten)… man fühlte sich wie bei Nacht und der Regen prasselte nur so in Strömen herunter. Nachdem wir „zu Hause“ angekommen waren sprangen erst einmal alle unter die Dusche um den wirklich ziemlich dreckigen regen abzuwaschen. Nachdem das getan war und wir zu Mittag gegessen hatten packte ich meine sieben Sachen zusammen und wir fuhren um 13.00 Uhr zu unserem neuen Zuhause für die nächsten vier Wochen. Nachdem wir in der Huimin School (die Schule einer moslemischen Minderheit) – die mir sehr gut gefällt, da wir schöne hotelähnliche Zweibettzimmer haben – unsere Zimmer bezogen hatten (ich teile mir ein Zimmer mit Benni) begaben sich einige auf die erste Entdeckungstour. 17.30 Uhr gab es dann Essen und danach durften wir bis 22.00 Uhr machen was wir wollten (wir dürfen ab sofort jeden Abend bis 22.00 Uhr wegbleiben – dann wird das Tor geschlossen). Benni, Jan, Constantin, der Norweger Adrian, der Chilene Camille und ich riefen uns zwei Taxen und fuhren zum Qianmen. Dort bummelten wir bis etwa 21.00 Uhr herum (Jan kaufte sich eine Copywatch, Adrian einen Gürtel…), riefen uns dann ein Taxi und fuhren in die Schule zurück. Jan und ich gingen dann noch etwas direkt neben der Schule essen, wobei ich von der Wirtin eingeladen wurde, da ich die ganze Zeit chinesisch sprach J. Danach ging es dann wieder in unser Zimmer und jetzt ist es 23.27 Uhr und ich liege im, auf schöne 19°C gekühlten Zimmer in meinem Bett neben Benni, der in seinem Bett bereits schläft. Hiermit höre ich für heute auf und bin gespannt und voller freudiger Erwartung auf den morgigen Tag, da dann unser Sprachkurs beginnt.




30 Juli 2006

Das erste Lebenszeichen aus Peking ... (und der richtige Beginn meines Austauschjahres)

Nach einem knapp zehnstündigen Flug mit einer Lufthansa Boeing 747-400 und dem Abschied von SvP, Peter, Dave, Laura und natürlicher meiner Familie am Security Check in Frankfurt, kamen wir Sonntag, den 30.07.06 um etwa neun Uhr nach chinesischer Ortszeit an. Visa- und Passkontrolle waren schnell hinter uns gebracht und wir konnten uns bald auf den Weg zu unserer vorläufigen Schule – durch das diesige (80 Meter Sicht) Shanghai – machen. In der Schule angekommen, bekamen wir erst einmal unsere Zimmer – schöne 5-Bettzimmer mit Klimaanlage und eigenem Bad – zugewiesen. Danach gab es zuerst einmal Jiaozhe zu Mittag, für alle die da waren. Der restliche Teil des Tages wurde uns freigestellt, wobei wir einfach mal mit einem Taxi in die Innenstadt fuhren – leider jedoch ohne jegliche Adresse der Schule. Die Fahrt endete dann in einem mittleren Desaster, was sich jedoch zum Glück durch die netten Taxifahrer lösen ließ. Zurückgekommen gab es dann um halb 6 essen und wir machten noch einige Besorgungen im fünf Minuten entfernten Supermarkt. Nach den ersten Handys und technischen Geräten schauten Constantin, Jan und ich uns auch gleich um. Jetzt liege ich in meinem Bett, es ist 20:43 Uhr und mir fallen gleich die Augen zu...

11 April 2006

Die Empire VBT 2006 – Langeleben

Sonntag, den 2. April 2006 erreichte ich nach einer etwa 4 stündigen – durch diverse Verspätungen behinderte – Reise das kleine Städtchen Königslutter. Auf der Bahnfahrt hatte ich zufällig Akiyo und Moritz kennen gelernt, mit denen ich während der gesamten Tagung auch noch viel zu tun haben sollte. Aufgrund einiger Platzprobleme im Bus von Königslutter zu unserer Jugendherberge konnte ich erst nach etwa 1-stündigem Warten in Richtung Jugendherberge fahren. Der Bus brachte uns auf seiner etwa 10-minütigen Fahrt direkt in die Pampa und ich dachte schon, wir müssten selber Kühe melken J. Mit einiger Verspätung in der Jugendherberge angekommen, ging es gleich mit einem kleinen Energizer (ein kleines Spiel, das Körper und Geist etwas beleben soll) los, darauf folgte eine kleine Brotzeit, so wie es jeden weiteren Abend auch sein sollte. Nach dem Abendessen hatten wir noch eine AG und saßen danach noch gemütlich beisammen, um uns gegenseitig besser kennen zu lernen. Die gesamte Woche war gefüllt mit Programm – 3 AGs pro Tag, was manchmal ziemlich anstrengend wurde, wenn die AG z.B. einmal bis 23 Uhr ging. In meinen Augen waren die länderspezifischen AGs mit die schönsten, da ich dort die anderen Chinafahrer besser kennen lernen konnte. Was mir auch sehr gut gefallen hat, war die AG, in der wir einem Kulturschock ausgesetzt wurden (keine weiteren Präzisierungen hier… ich will ja YFU nichts vorwegnehmen J). Zwei weitere Dinge, die mir sehr gut gefallen haben waren einmal die Energizer (ich sag nur „Baby shark düdüd düdüdüdüd…“ für die Insider J), die von Mal zu Mal wechselten und natürlich das gemeinsame Beisammensein und Spielen (z.B. Frisbee, „Peter-Paul“, etc.) außerhalb, wie auch innerhalb der AGs. Kleiner Zeitsprung zum Freitag vor unserer Rückkehr nach Hause: Es gab nur morgens eine AG, da wir den Nachmittag dazu nutzen sollten den bunten Abend zu planen und noch ein wenig Zeit miteinander zu verbringen. Die Zeit verging wie im Fluge und der bunte Abend kam bald. Nach einer einleitenden Rede von Björn (, die übrigens sehr gut war J) leitete uns – der für diesen Abend ausgesuchte Moderator – Max zum ersten „Programmpunkt“ über: Ein Pantomimespiel, das in großem Gelächter endete als Viktor und der Teamer Benni zwei Schwule mit Handschellen darstellten. Daraufhin folgten weitere Spiele, die fast alle von Charlotte erklärt wurden, wobei danach einige von uns ein Gedicht über die VBT vortrugen, das sie zuvor am Nachmittag gedichtet hatten. Weitere – mit Spielen gefüllte – 10 Minuten später bekamen wir ein Liedchen von unseren lieben Teamern vorgesungen. Der Abend verging einfach wie im Fluge – viel zu schnell. Nicht zu vergessen ist natürlich unser schöner (bis auf ein paar kleine Hänger, von denen man mal absehen kann) VBT-Song, der von Fenna auf der Gitarre begleitet wurde. Nach den ganzen Spielen gingen wir alle noch mal zu unseren Teamern und überreichten ihnen als Dankeschön einige selbst gemachte Kleinigkeiten. Das Ganze endete dann in einem „Massentränenvergießen“ (mich eingeschlossen O-)), weil uns allen der Abschied so schwer fiel. Nachdem sich das allgemeine Tränenvergießen wieder gelegt hatte, holten wir unsere Decken und setzten uns in das, nur mit Kerzen beleuchtete Plenum um die VBT bei angenehmer Musik (u.a. Jack Johnson) gemütlich ausklingen zu lassen. Wer wollte konnte dann noch bleiben – und ich blieb. Ich lag einfach da – mit meinem Kopf auf Bennis Bauch – neben Tine, Nina, Betty und Miriam und genoss einfach die Zeit. Gegen halb sechs fielen mir dann langsam die Äugelein zu und ich begab mich dann so allmählich in Richtung Bett um wenigstens noch ein bisschen Schlaf zu bekommen und etwas Energie zu tanken. Einige ganz „harte“ Leute, wie z.B. Björn und Sarah machten einfach die Nacht durch (das war nichts für mich, weil ich nach derartigen Aktionen immer eine Migräne hab). Das Frühstück am nächsten Morgen, dem „Abschiedsmorgen“ verschlief ich dann gleich mal, weil der Weckdienst irgendwie auch verschlief. J Ich war dann gezwungen mein Zeug etwas schneller zu packen, aber auch das ging. Danach folgte unsere allerletzte AG für diese Tagung, in der wir die gesamte Woche noch einmal Revue passieren ließen: Von Utopia über Werte und Demokratie bis hin zu Albatros sprachen wir alles noch einmal kurz an. Als wir fertig waren trafen wir uns alle noch mal im Plenum um eine große Abschiedsrunde zu machen, bei der wieder alle in Tränen ausbrachen. Wir kamen dann noch ziemlich in Stress, weil die Abschiedsrunde länger als geplant dauerte und der liebe Busfahrer nicht warten wollte, aber auch das klappte dann alles. Mit einigen Leuten war ich dann noch gemeinsam im Zug und ich kam dann schließlich gegen sechs Uhr abends zuhause an.