31 Juli 2006

Umzug in die Beijing Huimin School

Regen, Regen, Regen – das Motto, das den Großteil des heutigen Tages bestimmen sollte. Eigentlich auch eine durchaus angenehme Seite des Pekinger Alltaglebens… Wir wurden zwar auf dem Rückweg zu unserer Schule, in der wir zuvor um 7.30 Uhr gefrühstückt hatten klatschnass, nachdem wir in einem Supermarkt in der Nähe eingekauft hatten, dennoch erfreuten wir uns an der etwas klareren Luft nach dem (sauren) Regen. Ein recht interessantes Phänomen war auch die urplötzliche Verdunkelung des Himmels (innerhalb von etwa 2 Minuten)… man fühlte sich wie bei Nacht und der Regen prasselte nur so in Strömen herunter. Nachdem wir „zu Hause“ angekommen waren sprangen erst einmal alle unter die Dusche um den wirklich ziemlich dreckigen regen abzuwaschen. Nachdem das getan war und wir zu Mittag gegessen hatten packte ich meine sieben Sachen zusammen und wir fuhren um 13.00 Uhr zu unserem neuen Zuhause für die nächsten vier Wochen. Nachdem wir in der Huimin School (die Schule einer moslemischen Minderheit) – die mir sehr gut gefällt, da wir schöne hotelähnliche Zweibettzimmer haben – unsere Zimmer bezogen hatten (ich teile mir ein Zimmer mit Benni) begaben sich einige auf die erste Entdeckungstour. 17.30 Uhr gab es dann Essen und danach durften wir bis 22.00 Uhr machen was wir wollten (wir dürfen ab sofort jeden Abend bis 22.00 Uhr wegbleiben – dann wird das Tor geschlossen). Benni, Jan, Constantin, der Norweger Adrian, der Chilene Camille und ich riefen uns zwei Taxen und fuhren zum Qianmen. Dort bummelten wir bis etwa 21.00 Uhr herum (Jan kaufte sich eine Copywatch, Adrian einen Gürtel…), riefen uns dann ein Taxi und fuhren in die Schule zurück. Jan und ich gingen dann noch etwas direkt neben der Schule essen, wobei ich von der Wirtin eingeladen wurde, da ich die ganze Zeit chinesisch sprach J. Danach ging es dann wieder in unser Zimmer und jetzt ist es 23.27 Uhr und ich liege im, auf schöne 19°C gekühlten Zimmer in meinem Bett neben Benni, der in seinem Bett bereits schläft. Hiermit höre ich für heute auf und bin gespannt und voller freudiger Erwartung auf den morgigen Tag, da dann unser Sprachkurs beginnt.




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